Fotografieren in Schottland.

Schottland stand schon länger auf meiner Reiseliste. Die grünen Hügel, die schroffen Berge und die Weite der Landschaft wollte ich unbedingt mit meiner Kamera einfangen. Im Juni 2026 war es dann soweit und eine (kurze) Woche ging es auf die Insel - und die Insel der Insel. In diesem Blogbeitrag verrate ich dir die besten Foto-Locations auf der Isle of Skye und in den Highlands, gebe praktische (Foto-)Tipps und warne dich vor Schottlands größter Gefahr: den Midges.

 

Die Isle of Skye.

Meine Anreise führte mich zunächst an den Flughafen von Edinburgh. Hier sollte ich auch sieben Tage später wieder abreisen und tagsüber noch eine kleine Tour durch Schottlands Hauptstadt drehen. Von Edinburgh geht es zunächst über Autobahnen, dann über Landstraßen und später über Single Track Roads Richtung Isle of Skye. Bereits auf der Hinfahrt passiert man Teile der Highlands, sodass man schon von Anfang an einen kleinen Vorgeschmack auf die Reise und die kommenden Tage erhält. Nach rund fünf Stunden Fahrt und einem kleinen Café-Zwischenstopp gelangte ich - in der Mittagszeit - ans Eilean Donan Castle. Quasi die Tür zur Isle of Skye, liegt diese schmucke Burg doch nur wenige Minuten vor der Syke-Bridge, die Insel und Festland verbindet. In der Mittagszeit war die Burg zwar stark überlaufen, mit ein bisschen Geduld, etwas anderen Perspektiven und einer Langzeitbelichtung konnte ich aber dennoch ein menschenleeres Foto knipsen. Zugleich merkte ich aber auch: die Isle of Skye ist längst kein Geheimtipp mehr.

Wenige Minuten später passierte ich dann die Skye-Bridge - und war an meinem Ziel angelangt. Direkt auf der anderen Seite der Brücke wird man vom kleinen Dorf Kyleakin begrüßt. Etwas verborgen an der Ostseite des Ortes vor der Bucht von Castle Moil liegen zwei alte Bootswracks. Ein kurzer Stopp, zwei schnelle Bilder - aber auch schon zwei tolle Motive, die man auch tagsüber wunderbar "mitnehmen" kann. Generell sollte man auf Skye auch abseits der klassischen Highlights die Augen offen halten: Ob Schafe, Highland Cattles, Burgen oder Ruinen - überall gibt es auf Skye etwas zu entdecken. 

 

Wetter, Straßen, Midges: Allgemeine Tipps für Schottland.

Schottland ist - wie viele Länder im Norden Europas - bekannt für sein wechselhaftes Wetter. Das habe auch ich in den sieben Tagen fast stündlich erlebt. Im Takt einer halben Stunde kann auf den größten Regenschauer oder eine tiefhängende Nebelfront schon wieder Sonnenschein folgen, sodass man oftmals einfach ein paar Minuten an den Spots ausharren muss. Robuste Kleidung, wasserdichte Wanderschuhe und eine stabile Regenjacke sind definitiv Pflicht.

Hinzu kommen zwei weitere essentielle Gegenstände: ein Midge-Netz sowie Smidge, das lokale Mückenspray. Gerade von Juni bis August ist rund um die Highlands Hochsaison für die Midges - winzige Mücken, die in riesigen Schwärmen unterwegs sind und fies beißen. Mit Spray und Netz wird es erträglicher, denn gerade in lauen, windstillen Morgen- und Abendstunden (also der Hauptzeit für uns Fotografen), sind die lästigen Biester aktiv. Und glaubt mir: Ihr werdet auf sie treffen. Ohne Zweifel!

Um zu den Locations zu gelangen, führen von den engen Landstraßen auf Skye recht schnell noch engere Single Track Roads ab. Da ich vor allem früh morgens und spät abends unterwegs war, war Gegenverkehr nur selten ein Problem. Viele Passing Places lösen die Probleme innerhalb weniger Meter. Aber Achtung: Gerade tagsüber ist auf Skye deutlich mehr los. In der Regel war ich zu den Zeiten von 5 Uhr bis 10 Uhr morgens und von 18 Uhr bis 23 Uhr abends unterwegs. Das war wirklich okay - dazwischen ist aber in den Sommermonaten einiges los.

 

Der Nordosten: Quiraing, Fairy Glen und Old Man of Storr.

Klares Highlight auf Skye war für mich der Nordosten: Unzählige Bilder vom Old Man of Storr habe ich schon gesehen, sodass mir immer klar war - da will ich auch mal hin. Sowohl der Storr als auch der Quiraing sind top für die frühen Morgenstunden. Zum (bescheidenen) Sonnenaufgang war ich fast alleine an den beiden Locations, bei besserem Wetter wird man dort aber sicherlich auch noch mehr Fotografen treffen. Für den ersten schönen Blick auf den Quiraing läuft man nur wenige Minuten vom kostenpflichtigen Parkplatz. Zum Aussichtspunkt über den Storr dauert die Strecke vom ebenfalls kostenpflichtigen Parkplatz gut 50 Minuten über 300 Höhenmeter. Beides lohnt sich, beide Male sollte man aber früh unterwegs sein und sowohl lange, als auch kurze Brennweiten im Rucksack haben.

Ganz in der Nähe befinden sich mit dem Rha Wasserfall und dem Fairy Glen noch zwei weitere Spots. Während der Wasserfall eben ein typischer kleiner Wasserfall, nett anzuschauen und in wenigen Fußminuten zu erreichen ist, hat mich das Fairy Glen eher ein bisschen enttäuscht. Auf Bildern sieht es doch ein bisschen spektakulärer aus, vor Ort fühlt man sich aber mehr wie in einem kleinen, hügelig angelegten Park. Da es sich in unmittelbarer Nähe zum Quiraing befindet, kann man es gut nach jenem Spot ansteuern, gerade in den frühen Morgenstunden ist das Glen auch noch nicht so überlaufen. Eine separate Sonnenaufgang-Session am Glen lohnt sich aber meiner Meinung nach nicht.

 

Das Zentrum: Portree und Sligachan.

Es ist fast egal, in welche Richtung man auf Skye unterwegs ist, an Portree und Sligachan fährt man quasi immer vorbei. Portree ist die Hauptstadt der Insel und dennoch ein sehr überschaubares kleines Örtchen. Wenn nicht gerade ein größeres Passagierschiff die Insel flutet, ist die größte Stadt Skyes auch gar nicht so sehr überlaufen. Den schönsten Blick auf die bunten Häuser der Hafenpromenade hat man meiner Meinung nach von der Bosville Terrace inklusive schönem Framing durch das Grün im Vordergrund. Für Portree habe ich euch auch noch einen Essenstipp: Auf die Fish and Chips im Hafen würde ich das nächste Mal verzichten und stattdessen direkt zum etwas außerhalb gelegenen Foodtruck Pizza in the Skye gehen. Schnelle, leckere und individuell zusammengestellte Pizza und das zeitlich komplett flexibel, was uns Landschaftsfotografen natürlich sehr gelegen kommt.

Etwas südlicher liegt der Ort Sligachan, wobei Ort eigentlich der falsche Begriff ist. Sligachan besteht aus einer Brücke, einem Hotel und einem Campingplatz. Weil all das inklusive Fotomotiven aber direkt von einem Parkplatz an der Straße angesteuert werden kann, ist die Location gerade tagsüber stark überlaufen. In der Abenddämmerung war ich hingegen quasi allein vor Ort - bis auf hunderte Midges. Hier sollte man also definitiv vorbereitet sein, dann sind die alte Brücke von Sligachan und kleinere Wasserfälle wenige Meter weiter hinten aber fotogene Motive. Hier habe ich ausschließlich mit einem Weitwinkel-Objektiv gearbeitet.

 

Der Westen: Neist Point.

Möchte man den Westen der Insel ansteuern, gibt es mit dem Talisker Beach und dem Neist Point zwei tolle Motive. Während bei Talisker die Parksituation sehr eingeschränkt ist und man rund 20 Minuten an den Strand laufen muss, parkt man am Meist Point (noch) kostenlos direkt an der Klippe. Bei beiden Locations hätte mir allerdings das Wetter beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Während ich Talisker aufgrund starkem Regen und Nebel tatsächlich links liegen lassen musste, zog die Wolkenfront am Meist Point noch ein bisschen auf. Auf dem Weg zum Leuchtturm am westlichsten Zipfels von Skye kommt man zuvor auch am schönen Dunvegan Castle vorbei. Fotografisch ist die Burg eine kleine Herausforderung, die schönste Perspektive hat man, wenn man der Single Track Road ein wenig nördlich folgt und dann von einer kleinen Landzunge aus wieder gen Süden fotografiert.

Den klassischen Blick auf den Neist Point Leuchtturm hat man von der obersten Klippe am Parkplatz aus. Weil bei meinem Besuch die Wolken aber so tief in den Klippen hingen, hat man vom Leuchtturm überhaupt nichts gesehen. Eine Treppe führt jedoch auf die Landzunge hinab. Dort gibt es auch nochmal einen kleinen Aussichtspunkt, der den Blick Richtung Leuchtturm hinter der steilen Felswand freigibt. Abends wird diese Felswand von der Sonne angeleuchtet, sodass diese Location besonders zu Sonnenuntergang empfehlenswert ist. Auf dem Rückweg habe ich noch einen kurzen Stopp am fjordartigen Ausläufer von Loch Pooltiel gemacht, um das letzte Licht des Tages zu genießen.

 

Der Süden: Über die Fairy Pools nach Elgol.

Im Süden der Insel liegen die - extrem touristisch überlaufenen - Fairy Pools. Wenn man mal auf Skye ist, will man sich diese Landschaft aber dennoch nicht entgehen lassen. Entgegen vieler Meinungen, die Fairy Pools würden sich gar nicht so sehr lohnen, empfand ich das Tal mit dem Flusslauf und den spitzen, majestätischen Bergen im Hintergrund, durchweg fotogen. Hier empfiehlt sich allerdings ein sehr früher Besuch. Um 6 Uhr morgens war ich zwar auch nicht ganz allein, aber zumindest so ungestört, dass man die verschiedenen Stufen mit den kleineren und größeren Fällen gut fotografieren konnte. Ab 8 Uhr wird der kostenpflichtige Parkplatz aber schon sehr gut voll!

 

Übrigens: Das typische Bild der Fairy Pools mit der breiten Stufe, dem großen flachen Pool und dem kegelförmigen Berg im Hintergrund ist leicht zu übersehen. Der Wasserfall ist winzig und längst nicht so dominant, wie er durch fotografische Perspektiven dargestellt werden kann. Man erreicht ihn nach rund 35 Minuten Fußmarsch und muss wirklich aufpassen, nicht daran vorbeizulaufen (so wie mir das zunächst passiert ist...).

Von den Fairy Pools aus führt der Weg mich weiter über Torrin bis hin zum Meer bei Elgol. Auf dem Weg gibt es zahlreiche kleinere und größere fotogene Motive: Da wäre zum Beispiel mit der Cill Chriosd eine alte Kirchenruine, direkt daneben ein kleiner Loch und wenige Meter weiter ein Hügel mit windschiefen Bäumen, unter denen sich gerne Schafe niederlassen. Bei Torrin führt der Blick über den Fjord auf ein gegenüberliegend am Berg thronendes Herrenhaus, mit den Torrin Pools gibt es auch noch einen kleinen Wasserfall am Wegesrand. 

 

Elgol selbst ist eine winzige Ansammlung von Häusern rund um ein kleines Pier. Der Steinstand lädt vor allem abends bei untergehender Sonne dazu ein, mit verschiedenen Langzeitbelichtungen zu experimentieren. Sowohl hier als auch beim Talisker Beach ist Mittelwasser eigentlich die beste Option, damit die Steine schön umspielt werden. In meinem Fall konnte ich nur bei Hochwasser dort sein, weshalb ich mit ein paar fotografischen Einschränkungen leben musste.

 

Zwischenstopp in Glenfinnan.

Mein Weg führte mich von der Isle of Skye wieder zurück aufs Festland. Nächster Halt war die Highland-Region rund um Glencoe. Zuvor wollte ich aber noch einen Abstecher nach Glenfinnan machen. Mittlerweile dürfte der Name den meisten ein Begriff sein, ist der kleine Ort im Wesentlichen durch sein Viadukt bekannt geworden. Nach den Harry-Potter-Filmen strömen mittlerweile zahlreiche Fans das kleine Dorf und überrennen das Glenfinnan-Viadukt fast schon. Zwei Mal (im Sommer vier Mal) passiert der Jacobite Steam Train - aka der Hogwarts-Express - das Viadukt. Und rund um diese Minuten bzw. Stunden ist der kleine Ort im Ausnahmezustand. Um 10.45 Uhr (und im Sommer zusätzlich um 15 Uhr) sowie bei den beiden Rückfahrten ist der Zug auf dem Viadukt zu sehen - und hunderte Menschen wollen das eine Foto oder zumindest diesen einen Moment erleben.

Ich wollte den frühen Zug erwischen und war daher schon gegen 9 Uhr am Besucherparkplatz, der sich zu dieser Zeit bereits schon ordentlich gefüllt hat. Um kurz nach 10 Uhr stand ich dann am Aussichtspunkt am Viadukt und konnte mir meinen Platz gerade noch aussuchen. Danach: Eine Perlenkette von Menschen, die sich den Berg hinauf geschlängelt hat. Aber ich will mich nicht beschweren, war ich ja selbst Teil des Problems. Denn die Aussicht ist phänomenal und der Moment einzigartig - und fast schon ein bisschen magisch.

 

Als Harry-Potter-Fan sollte man dann aber nicht direkt den Rückzug antreten, sondern am Parkplatz dem ausgeschriebenen Weg beim Visitor Center zum Viewpoint im Osten folgen. Nach zwei Minuten eröffnet sich nämlich ein wunderschöner Blick über Loch Shiel, den Back Lake aus den Filmen. In den Hügeln auf der rechten Seite des Lochs steht dann in den Filmen Schloss Hogwarts. Auf der Weiterfahrt Richtung Glencoe lohnt sich auch noch ein kurzer Stopp in Corpach, wo in der Bucht ein altes Schiffswrack liegt.

 

Wer noch einen kurzen Abstecher nach Norden machen will, gelangt innerhalb von 20 Minuten zu Loch Ness. Fotografisch lohnt sich die Location aus meiner Sicht nicht wirklich, ein kurzes Beweisfoto mit dem obligatorischen Loch-Ness-Schild ist aber innerhalb von wenigen Metern bei Fort Augustus am Ende der Sich Road möglich.

 

Glencoe und die Highlands.

Weiter geht's in den Highlands von Glencoe. Während mit Skye fast schon idyllisch und abgelegen vorkam, empfand ich die Highlands deutlich touristischer. Mehr Autos, mehr Menschen und vor allem: Deutlich größere Städte an den Ausläufern der Highlands. Glencoe und Ballachulish sind dennoch gute Ausgangspunkte, um entlang der A82 nach Osten viele schöne Motive zu entdecken.

 

Am östlichen Ende von Glencoe findet man gleichmal vier schöne Spots: Zum einen gibt es direkt an der Straße den Coe River Wasserfall. Parken kann man ein paar Meter weiter am Loch Achtriochtan, von wo aus man ebenfalls nochmal einen schönen Blick hat. Folgt man dem Glencoe River weiter nach Westen, stößt man zunächst auf eine weitere Filmlocation: In den Hügeln von Glencoe stand einst Hagrids Hütte aus den Harry-Potter-Filmen. Mittlerweile wurde die Hütte abgerissen und man kann nur noch erahnen, wie damals einst Harry, Ron und Hermine zu Besuch waren. Unterhalb der ehemaligen Hütte gibt es noch einen kleinen See mit schönen Blümchen im Vordergrund.

Folgt man der A82 weiter nach Osten, reiht sich entlang der Three Sisters ein Aussichtspunkt nach dem anderen. Meist kann man direkt vom Parkplatz aus ins Tal fotografieren, es lohnt sich aber auch, den ein oder anderen Trampelpfad und Wanderweg ein paar Meter zu gehen. So gibt es nördlich der Passstraße auf Höhe eines Wasserfalls einen kleinen Wanderweg, von dem aus man den besten Blick über den Verlauf der A82 und die Täler Glencoes hat.

 

In Altnafeadh findet man wenige Meter vom Parkstreifen entfernt das recht bekannte Lagagarbh Cottage, ein kleines weißes Haus mitten in den Highlands am Fluss. Gerade in der goldenen Stunde morgens oder abends werden die Berge im Hintergrund wunderschön angeleuchtet, sodass dieses Motiv ein wirkliches Highlight der Region ist. Vor der kleinen Brücke kann man je nach Wasserstand rechts abbiegen und dem Bachbett folgen, um zu ein paar sehr ruhigen Stellen im Wasser zu kommen. Dort spiegeln sich Berg und Cottage dann besonders schön.

 

Wenige Meilen weiter führt eine Single Track Road nach Südwesten Richtung Glen Etive - ein schönes Tal, das vor allem durch eine Szene in James Bonds Skyfall bekannt geworden ist. Möchte man die Szene nachstellen, braucht es entweder sehr viel Geduld und Zeit (hier reiht sich ein Auto nach dem anderen für das EINE Foto ein) oder einen sehr frühen/späten Besuch zu den Randzeiten des Tages. Unabhängig der Skyfall-Location findet man entlang vom Glen Etive mehrere schöne Aussichtspunkte entlang des Flusses. Wer Zeit hat, sollte die Straße unbedingt bis zum Loch Etive zu Ende fahren - einfach nur fürs Gefühl, weil die Landschaft rechts und links wirklich herrlich anzuschauen ist.

 

Loch Bà und Loch na h-Achlaise.

Weiter östlich findet man mit Loch Bà und Loch na h-Achlaise zwei größere Moor- bzw. Seengebiete. Beide Locations liegen nah beieinander und sind insbesondere in den frühen Morgenstunden zum Sonnenaufgang ein tolles Ziel. Zunächst lohnt es sich über Loch Bà direkt Richtung Sonnenaufgang zu fotografieren, ehe man im Anschluss in die entgegengesetzte Richtung auf Loch na h-Achlaise blicken kann.

Bei beiden Locations gibt es am Straßenrand Parklücken und kleinere Trampelpfade Richtung Wasser, man kann aber auch gut leicht erhöht von der Straße aus fotografieren. Neben einem Weitwinkel für die Gesamtheit und Weite der Natur würde ich hier aber vor allem auch eine leichte Tele-Linse empfehlen, um einzelne Inselchen im Wasser hervorzuheben.

 

Edinburgh.

Meine Reise neigt sich dem Ende entgegen und führt mich dorthin zurück, wo alles begonnen hat: in die schottische Hauptstadt Edinburgh. Dem Stadtzentrum wollte ich unbedingt einen Besuch abstatten, sah Edinburgh auf Fotos doch immer sehr pittoresk aus. Und ich kann bestätigen, dass Schottlands Hauptstadt definitiv einen Besuch wert ist. Zwar war einiges los, der Flair der Stadt hat mich aber absolut überzeugt. Besonders der Altstadtkern um die Victoria Street ist wunderschön, auch ein Blick vom Calton Hill über die Stadt ist definitiv empfehlenswert!

Und last but not least hat auch Edinburgh für alle Film- und Harry-Potter-Freaks noch liebevolle Details zu bieten, die das Fanherz höher schlagen lassen: Da wäre zum Beispiel das Elephant House, in dem J. K. Rowling ihre Geschichten schrieb. Oder Greyfriars Kirkyard, der Friedhof, auf dem sich Rowling Inspiration für die Namen ihrer (Anti-)Held/innen geholt hat. Oder George Heriot's School, Vorlagengeber für Hogwarts mit seinen vier Häusern. 

 

In und um Edinburgh gibt es sicherlich - genauso wie allgemein in Schottland, in den Highlands oder auf Skye - noch mehr zu entdecken. Für einen kurzen (Vor-)Mittag in der Stadt vor dem Rückflug lohnt sich das Zentrum mit seiner lebendigen Altstadt aber unbedingt.

Fotografie spüren. | Niklas Batsch

Fotografie spüren. - das bedeutet Landschaftsfotografie mit Leidenschaft, Herz und Seele. Hier berichte ich von meinen Fotoabenteuern und freue mich auf deinen Besuch!